Parfum Pagode – Ein Ausflug zu den majestätischen Tempeln Nordvietnams


So wie es für den Vietnamesen üblich ist, machte sich auch mein Vietnamesischer Anhang kurz nach Beginn des Chinesischen Neujahrs auf den Weg zur Parfum Pagode – Chua Huong genannt. Der Besuch innerhalb des ersten Monats nach Anbruch des neuen Jahres dient dazu, Buddha verschiedenste Dinge zu „opfern“ (nicht im Sinne von töten, sondern anbieten) und somit um die persönlichen Wünsche zu bitten. Sobald wir nach etwa 1,5 stündiger Fahrt aus Hanoi in Huong Son angekommen waren, mussten wir zunächst auf ein kleines Boot umsteigen, dass uns flussaufwärts durch das Dorf hindurch richtung erster Pagode brachte. Schon sehr schnell nach Beginn der Fahrt offenbart sich die unendliche Schönheit der umliegenden Natur. Ähnlich wie in der Halong Bucht ragen auch hier steile Felsen aus dem grünen Wasser und der Horizont ist gedeckte von eine sinuskurvenartigen Wand aus Fels.


Parfum Pagode, Tempel, Nordvietnam, Seilbahn, Bootsfahrt

Nach nur 10 min entspannter Bootsfahrt kamen wir bei der ersten Pagode an und bereiteten sogleich den ersten Gebetsteller vor. Der vitale Vietnamese legt Früchte und Gemüse auf den Teller, der finanziell geplagte eher Geldbeträge oder goldene Plastikfiguren und der Raucher legt schon auch einmal Zigaretten dazu.

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Nach unzähligen Gebeten vor jeder einzelnen Buddha Statue, sowie dem Verbrennen von Papiergeld und dem Zünden von Räucherkerzen mussten wir nur noch etwa eine halbe Stunde warten, um die Götter von den Offerings gebrauch machen zu lassen. Anschließend sammelten meine Vietnamesischen Freunde ihre Güter wieder ein und wir machten uns mit dem Boot weiter auf den Weg zur nächsten Pagode.

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Etwa 45 Minuten und einer unfassbar friedlichen und wunderschönen Bootsfahrt durch die unberührte Natur erreichten wir schließlich das Gelände der Parfum Pagode. Wir machten uns langsam auf den Weg den Berg hinauf, durch die vielen verschiedenen Stände hindurch zur ersten Pagode. Diverse wunderschöne, uralte Tempel erwarten uns dort, alte Schriftzeichen an den Wänden, Drachen aus Stein, unzählige Altare und Gebetsräume – ein wahres Spektakel hier seine Runden zu drehen. Die Atmosphäre hier mitten in der Natur in alten Gebäuden ist eine ganz spezielle. Auch ein wunderbarer Ort um magische Fotos zu machen.

 
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Nach den üblichen Ritualen und Opfergaben machen wir uns auf den Weg weiter bergauf. Nach wenigen Minuten erreichen wir die Seilbahn, die uns über die dichtbewachsenen Berge hinweg hinauf zur Höhlenpagode bringt. Dort angekommen treffen wir auf eine abwärtsführende Steintreppe, in den Berg hinein gehend und in eine gigantische Höhle mündend. Blumenberge, riesige Tropfsteine die von der Decke herab hängen, Menschen zu hunderten vor den Altaren und und unter den Tropsteinen, deren Wassertropgen abzufangen versuchend.  Ein imposanter Anblick.  

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Auch dort Erfolgen die genannten Rituale und nach etwa 45 minütigem Aufenthalt machen wir uns auf den Rückweg richtung Seilbahn und Anschließend Boot, welches uns im besinnlichster Manier zurück zum Festland in Huong Son bringt. 

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